Theodore-Roosevelt-Nationalpark
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Theodore-Roosevelt-Nationalpark

Der Theodore-Roosevelt-Nationalpark liegt im Westen von North Dakota und besteht aus drei Teilen: South Unit, North Unit und Elkhorn Ranch. Auf rund 28.500 Hektar zeigen Badlands, Prärie und der Little Missouri River, wo der spätere Präsident ab 1883 als Rancher lebte. Bisons, Wildpferde und Präriehunde gehören zum Alltag im Park.

Der Theodore-Roosevelt-Nationalpark gehört zu den eigenwilligsten Zielen der Vereinigten Staaten. Er liegt im Südwesten von North Dakota, weit von den bekannten Routen entfernt, und verbindet eine bunte Badlands-Landschaft mit der Geschichte eines Mannes, der hier als junger Rancher seine Haltung zum Naturschutz fand.

Diese Seite erklärt, wie die drei Teile des Parks aufgebaut sind, wie die Badlands entstanden, welche Tiere und Pflanzen Sie erwarten, was Roosevelt in den 1880er Jahren erlebte und wie der Park zu seinem Namen kam. Am Ende finden Sie Hinweise zur Planung und eine Antwortbox.

Was sollten Sie über den Theodore-Roosevelt-Nationalpark wissen?

Der Park trägt den Namen des 26. Präsidenten der USA und liegt rund um die Kleinstadt Medora. Er ist in dieser Form einzigartig: 1947 entstand er als Memorial Park, und es ist der einzige Park dieser Art im gesamten Nationalparksystem. 1978 wurde er zum Nationalpark aufgewertet, weil neben der Erinnerung an Roosevelt auch seine Natur und seine Kulturgüter überzeugten.

ThemaWertHinweis
LageSüdwesten von North Dakotarund um die Stadt Medora
Fläche70.448 Acresrund 28.500 Hektar
Wildnisgebiet29.920 Acresrund 12.100 Hektar, seit 1978 geschützt
Teile des ParksSouth Unit, North Unit, Elkhorn Ranchder Little Missouri River verbindet alle drei
Gründung25. April 1947als Memorial Park, Nationalpark seit 10. November 1978
Alter der Badlandsmehr als 65 Millionen JahreBeginn der Geschichte im Paläozän
Vogelartenüber 186dauerhaft im Park oder auf dem Durchzug
Pflanzenartenüber 400 nachgewiesenbis zu 500 möglich

Die Besucherzentren und Hauptzugänge liegen am Ortsrand von Medora (South Unit) und rund 15 Minuten südlich von Watford City (North Unit). Die Anreise per Auto auf der Interstate 94 ist die gängige Variante, Hinweise zum Mietwagen finden Sie unter Mietwagen in den USA.

Wie unterscheiden sich South Unit, North Unit und Elkhorn Ranch?

Der South Unit ist der bekannteste und am leichtesten erreichbare Teil. Sein Besucherzentrum steht in Medora, und hinter dem Zentrum finden Sie die Maltese Cross Cabin, Roosevelts erstes Ranchhaus. Die Scenic Loop Drive führt durch Prärie, Badlands und an großen Präriehundestädten vorbei. Entlang der Straße liegen Aussichtspunkte, von denen Sie weit über die Schluchten blicken.

Der North Unit liegt weiter nördlich und wirkt abgelegener. Hier fließt der Little Missouri River durch tiefere, steilere Canyons. Die Long X Trail, eine Route, auf der Cowboys im 19. Jahrhundert Rinder auf die Nördlichen Great Plains trieben, führte durch dieses Gebiet. Heute hält die Parkverwaltung hier eine kleine Herde Longhorn-Rinder, die an diese Zeit erinnert. Der River Bend Overlook gehört zu den bekanntesten Aussichtspunkten dieses Teils.

Die Elkhorn Ranch ist der dritte Teil. Hier stand Roosevelts Hauptranch, die er selbst als „home ranch“ bezeichnete. Der Ort erzählt vor allem durch seine Lage am Fluss, wo Roosevelt ab 1884 lebte.

Alle drei Teile verbindet der Little Missouri River, der sich in Schleifen durch die Landschaft windet. Auch der Maah Daah Hey Trail folgt dem Fluss, bevor er in das Theodore Roosevelt Wilderness eintritt. Einfache Campingplätze liegen in Cottonwood-Hainen am Fluss.

Wie entstanden die Badlands von North Dakota?

Die Geschichte der Badlands beginnt vor mehr als 65 Millionen Jahren im Paläozän. Funde aus dieser Zeit zeigen, dass hier einst eine weite, sumpfige Landschaft lag. Flüsse lagerten über lange Zeit Schichten aus Ton, Sand und Pflanzenresten ab. Später kamen Gletscher hinzu, deren Spuren Sie noch heute in der Landschaft erkennen.

Dass die Landschaft so zerfurcht aussieht, hat einen einfachen Grund: Weicher Bentonit-Ton erodiert leicht durch Wind und Wasser. Aus der Nähe bekommt der Boden eine runzlige Oberfläche, im Großen schneidet das Wasser Buttes und Canyons heraus. Die weichen Gesteinsschichten tragen ständig weiter ab, die Badlands verändern sich also unablässig.

Eine Besonderheit sind die roten Kappen auf vielen Hügeln. Kohleflöze können durch Blitzschlag oder Waldbrände Feuer fangen und viele Jahre brennen. Dabei backt die Hitze das umgebende Gestein zu rotem, ziegelartigem Porzellanit, der vor Ort Scoria oder Clinker heißt. Porzellanit widersteht der Erosion besser als sein Umfeld und sitzt deshalb oft als Deckel auf Buttes und Hügeln. Die rote Farbe in den Hängen geht auf diese uralten Brände zurück.

Der Little Missouri River ist das prägende Gewässer. Er mäandriert zwischen seinen Ufern und verändert über die Jahre seinen Lauf. Im Frühjahr schwillt er mit dem Schmelzwasser an, im heißen Sommer fließt oft nur noch ein Rinnsal. Kräftige Sommergewitter können Sturzfluten auslösen, die das Flussbett heftig ausspülen.

Bisonherde auf der Prärie vor Badlands-Hügeln

Welche Tiere leben im Theodore-Roosevelt-Nationalpark?

Der Park ist ein guter Ort für Tierbeobachtungen, weil die Landschaft offen ist und viele Arten in kleinen Räumen zusammenkommen. Wichtig ist der Abstand: Mindestens 25 Yards (rund 23 Meter) zu allen Wildtieren sind einzuhalten, Tiere füttern oder bedrängen ist verboten, ebenso Tierlockrufe und Suchscheinwerfer.

TierWo Sie es am ehesten sehenHinweis
BisonSouth Unit und North Unitmeist von der Straße aus, auf Wanderwegen weiten Abstand halten
PräriehundSouth Unitdrei große Städte an der Parkstraße
Wapiti (Elk)South UnitWeideflächen bei Buck Hill, morgens und abends
WildpferdeSouth Unitoft von der Scenic Loop Drive zu sehen
Longhorn-RinderNorth Unitkleine Schauherde nahe Meilenmarke 2
Maultierhirschbeide Teilehäufiger als der Weißwedelhirsch
BiberNorth UnitSquaw Creek und Little Missouri River

Bisons und Präriehunde sind die Stars des Parks. Die Bisons streifen durch den North und den South Unit, die meisten Gäste sehen sie von der Parkstraße. Die Präriehundestädte im South Unit liegen direkt an der Straße, im North Unit ist keine vom Fahrweg aus sichtbar, der nächste Ort ist eine Meile Fußweg vom Parkplatz Caprock Coulee entfernt. Kojoten hören Sie eher, als Sie sie sehen, besonders nach Einbruch der Dunkelheit. Dachse jagen Nagetiere und lassen sich am ehesten in der Dämmerung bei den Präriehundestädten beobachten.

Die Wildpferde sind verwilderte Nachfahren von Hauspferden. Sie bleiben als Kulturgut im South Unit erhalten. Die Longhorns im North Unit gehen auf eine ursprüngliche Herde von sechs Steers zurück, die 1967 angesiedelt wurde. Die Parkverwaltung ergänzte sie später immer wieder, damit die Landschaft so erscheint, wie Roosevelt sie kannte.

Gabelböcke, die schnellsten Landtiere Nordamerikas, tauchen vor allem in den Little Missouri Grasslands auf. Einzelne Tiere und kleine Gruppen wandern in den Park ein. Seit der Gründung 1947 hat die Parkverwaltung Gabelbock, Wapiti, Dickhornschaf und Bison wieder angesiedelt. Weil natürliche Raubtiere weitgehend fehlen, müssen Bisons und Wapitis aktiv reguliert werden.

Auch kleinere Arten gehören dazu. Stachelschweine fressen Zweige und Rinde und kommen nachts auf den Boden, Bobcats sind selten und nur auf felsigen Hängen zu erwarten. An den Biberdämmen im North Unit lohnt sich ein Halt in der Dämmerung. Unter den Schlangen ist die Präriegrasklapperschlange die einzige giftige Art, Bullennattern und Rennnattern sind häufiger. Steinadler kreisen über dem Flusstal und dem River Bend Overlook. Mehr als 186 Vogelarten leben im Park oder ziehen durch, etwa der Rotkopfspecht.

Welche Pflanzen und Lebensräume prägen die Prärie?

Grasland ist der häufigste Lebensraum im Park. Dazu kommen sonnige, trockene Südhänge, kühlere bewaldete Nordhänge, Flussauen und die Flächen rund um die Präriehundestädte. Über 400 Pflanzenarten sind nachgewiesen, bis zu 500 könnten es sein. Trotz des trockenen Klimas gibt es Wälder, vor allem Cottonwood-Bestände am Fluss und Wacholder in den Schluchten.

Der Blütenkalender ist klar gegliedert. Die Küchenschelle (Pasqueflower) öffnet im April als erste Blume. Von Mai bis September blühen viele Arten, Juni und Juli sind die Höhepunkte. Sonnenblumen, Astern und Kaninchenstrauch blühen im August und September. Gegen Ende September färben sich die Blätter der Cottonwoods golden. Blumen pflücken und Pflanzen sammeln sind im Park verboten.

Feuer gehört zum Prärieökosystem. Bleibt es über viele Jahre aus, wandelt sich Grasland zu Flächen mit Beifuß und Wacholder. Gelegentliche Brände schaffen ein Mosaik aus Graslandflächen unterschiedlichen Alters und nützen vielen Vögeln und Säugetieren. Die Parkverwaltung setzt deshalb kontrollierte Feuer auf trockenem Grasland ein. Gegen eingeschleppte Pflanzen wie die Wolfsmilch (Leafy Spurge) geht sie aktiv vor.

Zum Parkcharakter zählt auch der Himmel. Der Park liegt mehr als 30 Meilen von der nächsten Großstadt entfernt. Bei klarem Wetter sehen Sie die Milchstraße, Planeten und viele Sternbilder, mit einem Fernglas auch die Monde des Jupiter und die Andromedagalaxie. Meteorschauer lassen sich hier gut verfolgen. Die Luftqualität gehört zu den besten im gesamten Nationalparksystem. Licht von Medora, Belfield, Watford City und von Öl- und Gasanlagen in der Umgebung schränkt die Sicht in manchen Richtungen ein.

Reisetipp Fahren Sie in beiden Parkteilen bei Sonnenuntergang zu den Plateau-Aussichtspunkten. Das Licht färbt die roten Porzellanit-Kappen, und Sie sehen danach unmittelbar die ersten Sterne.

Was erlebte Theodore Roosevelt in den Badlands?

Im September 1883 stieg Theodore Roosevelt in der Siedlung Little Missouri im damaligen Dakota-Territorium aus dem Zug. Er wollte Bisons jagen und das Leben im Westen kennenlernen. Auf dieser etwa 15-tägigen Reise kaufte er die Chimney Butte Ranch, besser bekannt als Maltese Cross Ranch, sieben Meilen südlich von Medora. Er investierte 14.000 Dollar in Rinder und eine Marke, ein achtzackiges Malteserkreuz. Die Betreiber Sylvane Ferris und Bill Merrifield bauten die Hütte auf seinen Wunsch.

Im Februar 1884 starben seine Frau Alice und seine Mutter am selben Tag. Roosevelt kehrte in die Badlands zurück, um zu heilen und sein Rinderunternehmen auszubauen. Er gründete die Elkhorn Ranch rund 35 Meilen nördlich von Medora und zahlte dem früheren Bewohner 400 Dollar für das Nutzungsrecht. Zwei Bekannte aus Maine, Bill Sewall und Wilmot Dow, errichteten dort aus Cottonwood-Stämmen das Haus: 30 mal 60 Fuß groß, mit acht Zimmern und einer Veranda an der Ostseite.

Der Winter 1886/87 war eine Katastrophe. Roosevelt verlor etwa 60 Prozent seiner Rinder. Er lebte inzwischen überwiegend in New York, behielt beide Ranches aber noch Jahre. 1898 verkaufte er die Elkhorn Ranch an Sylvane Ferris. Bis 1901 waren von den Gebäuden nur noch halb verrottete Fundamente übrig.

Die Zeit in North Dakota prägte ihn. Er schrieb drei Bücher über den Westen, gründete einen regionalen Viehzüchterverband und half bei der Gründung des Boone and Crockett Club, einer der ersten Vereinigungen für faires Jagen. Als Gouverneur von New York und als Präsident machte er Naturschutz zu einem Schwerpunkt. Zwischen 1901 und 1909 kamen fast 230 Millionen Acres als Nationalforste, Parks, Denkmäler und Schutzgebiete unter Schutz. Den National Park Service gibt es seit 1916, drei Jahre vor Roosevelts Tod.

Präriehunde an ihrem Bau im Gras

Was zeigt die Maltese Cross Cabin?

Die Hütte steht hinter dem South Unit Visitor Center. Sie wurde aus Kiefernstämmen (Ponderosa) gebaut und war größer als die meisten Häuser der Grenzregion. Sie hatte Holzböden, ein Schindeldach, einen Wurzelkeller und drei Räume: Küche, Wohnzimmer und Roosevelts Schlafzimmer. Das steile Dach war auf den nördlichen Prärien ungewöhnlich und schuf Platz für einen Schlafboden der Rancharbeiter.

Ihr späteres Schicksal ist bemerkenswert. Bis 1900 hatten andere Bewohner die Hütte übernommen, das ursprüngliche Dach fehlte. Während Roosevelts Präsidentschaft wurde sie zur Weltausstellung nach St. Louis gebracht, dann zur Lewis-und-Clark-Ausstellung nach Portland. Später stand sie in Fargo und schließlich auf dem Gelände des Kapitols in Bismarck. 1959 kam sie in den Park, zwölf Jahre nach dessen Gründung.

Die Stämme sind original von 1883. Im Hauptraum steht eine Nachbildung von Roosevelts Schreibtisch, an dem er mehrere Bücher schrieb, darunter eine Biografie des Senators Thomas Hart Benton. Das Original steht im Parkmuseum. Im Schlafzimmer steht ein Koffer mit der Aufschrift „T.R.“, mit dem er zwischen New York und Dakota reiste.

Wer prägte die Region außer Roosevelt?

Lange vor der Rinderzeit nutzten Mandan, Hidatsa, Crow und weitere Völker die Badlands. Die Kulturgeschichte des Parks reicht über Tausende von Jahren zurück. Im späten 19. Jahrhundert prägten Konflikte zwischen der US-Armee und den Sioux die Region.

Eine andere Figur ist der französische Unternehmer Marquis de Morès. Am 1. April 1883 sicherte er sich sechs Quadratmeilen Flussland und gründete die Stadt Medora, benannt nach seiner Frau Medora von Hoffman. Er baute einen Schlachthof und wollte Fleisch in Kühlwaggons an die Märkte im Osten liefern. 1886 schloss der Betrieb, die Stadt blieb. Roosevelt und der Marquis gerieten zweimal wegen Landrechten aneinander. Der Marquis gehörte zu den Ersten, die in der Gegend Stacheldraht aufspannten, was die Rinderzüchter der offenen Weide verärgerte. Heute erinnern das Chateau de Mores State Historic Site nahe dem South-Unit-Eingang, ein kleiner Gedenkpark in Medora und die Ruinen des Schlachthofs im Chimney Park an ihn.

Die Weltwirtschaftskrise brachte eine weitere Epoche. Zwischen 1934 und 1941 arbeiteten drei Kompanien des Civilian Conservation Corps mit je etwa 200 Männern in den Badlands. Die jungen Männer im Alter von 17 bis 23,5 Jahren brachen Sandstein von Hand und bauten Straßen, Wege, Durchlässe und Gebäude. Die East Entrance Station, die Eingangspylonen im South Unit, zwei Picknickunterstände im North Unit und der Unterstand am River Bend Overlook entstanden damals. Sie erhielten 30 Dollar im Monat, den größten Teil schickten sie nach Hause.

Das Peaceful Valley Ranch, in den 1880er Jahren gebaut, war von 1918 bis in die 1930er Jahre eine Dude Ranch. Seine Besitzer trugen dazu bei, dass der Park entstand. Die Pläne dazu begannen früh: 1921 bat die Legislative von North Dakota ihre Kongressabgeordneten um Hilfe, 1924 steckte eine 40-köpfige Gruppe einen möglichen Park ab. Erst am 25. April 1947 unterzeichnete Präsident Truman das Gesetz zum Theodore Roosevelt National Memorial Park. Der North Unit kam am 12. Juni 1948 hinzu, die Einweihung folgte am 4. Juni 1949. Präsident Carter erhob das Gebiet am 10. November 1978 zum Nationalpark und stellte 29.920 Acres unter Wildnisschutz.

Holzhütte mit Schindeldach auf offener Prärie

Wie planen Sie Ihren Besuch im Park?

Der Park liegt abseits der großen Städte. Die bequemste Anreise führt auf der Interstate 94 nach Medora. Von dort aus erreichen Sie den South Unit in wenigen Minuten, für den North Unit fahren Sie weiter nach Norden. Eine Einreise aus Europa setzt die elektronische Genehmigung voraus, die Sie unter ESTA für die USA beantragen.

Für den South Unit genügt ein halber bis ganzer Tag: Besucherzentrum, Maltese Cross Cabin, Scenic Loop Drive, ein oder zwei kurze Wanderungen. Für den North Unit und die Elkhorn Ranch planen Sie einen weiteren Tag ein. Wer wandern will, findet Wege von asphaltierten Spazierwegen bis zu rauen Wildnisrouten. Die beste Reisezeit hängt von Ihren Zielen ab: Der Blütenreichtum im Juni und Juli und das goldene Laub im September sind die Höhepunkte, Tipps finden Sie unter beste Reisezeit für Nordamerika.

Das Wetter in den Badlands ändert sich stark, packen Sie deshalb Schichtenkleidung und ausreichend Wasser ein. Wer ohnehin im Norden der Great Plains unterwegs ist, verbindet den Park mit den Black Hills und Badlands in South Dakota oder dem Glacier-Nationalpark in Montana. Ein Überblick über weitere Ziele steht unter Nationalparks der USA.

Wo liegt der Theodore-Roosevelt-Nationalpark?

Im Südwesten von North Dakota rund um die Stadt Medora. Der South Unit hat seinen Eingang in Medora, der North Unit liegt etwa 15 Minuten südlich von Watford City.

Wie groß ist der Park?

Er umfasst 70.448 Acres, rund 28.500 Hektar, in drei Teilen: South Unit, North Unit und Elkhorn Ranch. Davon sind 29.920 Acres Wildnisgebiet.

Welche Tiere sehe ich im Park?

Bisons, Präriehunde, Wildpferde, Wapitis, Maultierhirsche und Gabelböcke. Im South Unit leben Wapitis und Wildpferde, im North Unit eine kleine Herde Longhorn-Rinder.

Wer war Theodore Roosevelt in North Dakota?

Der spätere 26. Präsident kam im September 1883 zur Bisonjagd und kaufte die Maltese Cross Ranch. 1884 gründete er die Elkhorn Ranch, bis 1898 hielt er sie.

Warum sind die Hügel rot?

Brennende Kohleflöze backen das umgebende Gestein zu rotem Porzellanit, der auch Scoria oder Clinker heißt. Er widersteht der Erosion besser und bildet oft die Kappe auf Buttes.

Wie alt ist der Park?

Als Memorial Park entstand er am 25. April 1947. Zum Nationalpark wurde er am 10. November 1978.

Weitere Naturziele im Norden der USA sind der Voyageurs-Nationalpark in Minnesota und der Yellowstone-Nationalpark.