Das Organ Pipe Cactus National Monument im Süden Arizonas schützt auf über 330.000 Acres einen Ausschnitt der Sonora-Wüste mit 31 Kaktusarten, über 650 Pflanzenarten und dem Orgelpfeifenkaktus als Namensgeber. Präsident Franklin D. Roosevelt rief es am 13. April 1937 aus, seit 1976 ist es ein Biosphärenreservat. Die Quelle Quitobaquito bildet eine Oase.
Was sollten Sie über das Organ Pipe Cactus National Monument wissen?
Warum ist die Sonora-Wüste so grün?
Welche Kakteen wachsen im Monument?
Welche Bäume und Sträucher prägen die Täler?
Welche Tiere leben in der Wüste und an der Quelle?
Was macht die Oase Quitobaquito so besonders?
Wie wurde aus Ranchland ein Monument?
Welche Berge tragen Namen von Menschen der Region?
Wie erkunden Sie das Monument zu Fuß und mit dem Auto?
Häufige Fragen
Wer an einem Frühlingsmorgen durch die Ajo Mountains fährt, erwartet braunen Sand und findet das Gegenteil. Zwischen Orgelpfeifenkakteen, Saguaros und Cholla wachsen Palo Verde, Ocotillo und Wildblumen, im Sommer fließt Monsunregen durch Waschrinnen, und nachts bestäuben Fledermäuse und Nachtfalter die Kakteenblüten. Die Sonora-Wüste heißt nicht umsonst die grüne Wüste.
Diese Seite erklärt, warum diese Wüste so artenreich ist und was die Kakteen und Bäume auszeichnet. Sie erzählt von der Quelle Quitobaquito, von den Bergen und den Menschen, nach denen sie benannt sind, von den Minen und den Rinderranches. Sie beschreibt die Wege und Pisten, die das Monument erschließen. Die Einreise in die USA erfordert für viele Reisende eine ESTA.
Was sollten Sie über das Organ Pipe Cactus National Monument wissen?
Das Monument umfasst mehr als 500 Quadratmeilen, das sind über 330.000 Acres. Es liegt in Arizona im Süden des Bundesstaats und ist ein Stück Sonora-Wüste, das der National Park Service bewahrt. Die heutigen Ökosysteme sind erst etwa 10.000 Jahre jung, doch der Untergrund hat Millionen Jahre Formung hinter sich. Alte Vulkane und gewundene Flüsse prägten das Land, bis ein Klimawandel die heutige Vielfalt ermöglichte.
| Thema | Wert | Hinweis |
|---|---|---|
| Bundesstaat | Arizona | Sonora-Wüste |
| Fläche | über 330.000 Acres | mehr als 500 Quadratmeilen |
| Gründung | 13. April 1937 | Proklamation von Präsident Roosevelt |
| Biosphärenreservat | seit 1976 | UNESCO |
| Kaktusarten | 31 | vom Saguaro bis zum Warzenkaktus |
| Pflanzenarten | über 650 | Kakteen, Bäume, Sträucher, Kräuter |
| Vogelarten | über 270 | 36 Standvögel |
| Wanderwege | über 28 Meilen | dazu Pisten |
| Niederschlag | 3 bis 15 Zoll pro Jahr | fünf Jahreszeiten |
Dass das Gebiet ein Monument und kein Nationalpark ist, hat mit der Entstehung zu tun. Ein Nationalpark entsteht durch ein Gesetz des Kongresses und kann aus öffentlichem wie privatem Land bestehen. Ein National Monument rufen Präsidenten per Proklamation aus, und das Land stammt allein aus bundeseigenem Besitz. Für Schutz und Aufgaben macht das keinen Unterschied, beide verwaltet der National Park Service.
Warum ist die Sonora-Wüste so grün?
Die Sonora-Wüste besitzt die vielfältigste Auswahl an Kakteen aller nordamerikanischen Wüsten. Sie erhält zwischen 3 und 15 Zoll Regen im Jahr, und dieser Regen fällt in zwei Zeiten. Dadurch hat die Wüste fünf Jahreszeiten. Wenn das Gras im Frühling grün wird und Mexikanischer Goldmohn ganze Hänge färbt, wirkt das Land nicht wie eine Wüste.
Von Mitte April bis Mitte Juli herrscht der trockene Sommer. Tagsüber liegen die Temperaturen deutlich über 100 Grad Fahrenheit, nachts über 70, die Luftfeuchte liegt meist unter 10 Prozent. Dann blühen Saguaro und Orgelpfeifenkaktus, und nachts bestäuben Fledermäuse und Nachtfalter die Blüten und verbreiten die Samen. Im Monsun, der danach folgt, regnet es am Nachmittag in schweren Güssen, die Waschrinnen füllen sich schnell, Regenbogen stehen über Saguaros, und Sonora-Kröten kommen aus Rinnen und Felsbecken. Von Mitte September bis Ende Oktober wird es milder und trockener, die Temperaturen sinken in die Mittachtziger.
Von November bis Januar sind die Tage mild und die Nächte kühl. Im Dezember und Januar schwanken die Werte von Tag zu Tag stark, von den hohen Sechzigern bis in die niedrigen Fünfziger am Tag und von den niedrigen Vierzigern bis unter null Grad Celsius in der Nacht. Mitte Dezember bis Januar bringt kühlen Winterregen, der Wasser für die Frühlingsblüte liefert. Der Himmel ist klar, die Milchstraße steht dicht. Von Februar bis Mitte April ist Frühling mit Temperaturen von Mitte Siebzig bis in die Achtziger, und die Wildblumen blühen ab Februar. Falter, Kolibris und andere Blütenbesucher erscheinen.
Welche Kakteen wachsen im Monument?
Im Monument wachsen 31 Kaktusarten, vom riesigen Saguaro bis zum kleinen Kugelkaktus. Dornen schützen und spenden Schatten, wachsartige Stämme halten das Wasser, und die Fotosynthese läuft nachts ab, damit weniger Wasser verdunstet. Stirbt ein Kaktus, bleibt sein Holzgerüst zurück. Säulenkakteen wie Saguaro, Orgelpfeifenkaktus und Senita hinterlassen lange, gerade Rippen, Cholla ein durchlöchertes Rohr.
Der Saguaro ist oft die höchste Pflanze weit und breit. Sein Stamm trägt 19 bis 25 tiefe Längsrippen mit Dornenbüscheln. Die trichterförmigen Blüten sitzen in Büscheln oben und öffnen sich nacheinander je 24 Stunden lang. Die eiförmigen grünen Früchte färben sich rasch rosa, platzen auf und zeigen rotes Fruchtfleisch mit schwarzen Samen. Junge Saguaros wachsen im Schutz von Palo Verde und Eisenholzbäumen, die als Ammenbäume dienen.
Der Senita-Kaktus hat im Monument die nördlichste Grenze seines Verbreitungsgebiets. Er lebt in enger Beziehung zur Senita-Motte, die als einziger nächtlicher Bestäuber arbeitet und im Gegenzug Nahrung und einen Ort für ihre Eier findet. Früher kochte man die jungen Triebe, und die Flüssigkeit diente als Mittel gegen verschiedene Leiden.
Die Kettenfrucht-Cholla, auch Springende Cholla, hat Glieder, die sich leicht lösen und an Haut oder Kleidung haften bleiben. Die Früchte sind meist steril, deshalb vermehrt sich der Kaktus, indem er Glieder abwirft, die zu neuen Pflanzen werden. Die Teddybär-Cholla verhält sich ähnlich und bildet Cholla-Gärten. Packratten legen Gliedstücke um die Eingänge ihrer Baue als Schutz vor Kojoten und Kitfüchsen, und Kaktuszaunkönige nisten in den dornigen Zweigen. Der häufigste Feigenkaktus ist der Engelmann-Feigenkaktus, dessen Pads als Nopal gegessen werden und dessen Früchte, die Tunas, in Marmelade und Getränken stecken.
Der Arizona-Fasskaktus neigt sich nach Süden, um die Sonne zu nutzen, manchmal so weit, dass er sich entwurzelt. Seine hakigen Dornen dienten als Angelhaken. Er blüht im Spätsommer und Frühherbst, später als die anderen Kakteen. Igelkakteen sind klein, tragen große Blüten und essbare Früchte, Warzenkakteen der Gattung Mammillaria sind oft kaum größer als ein Golfball und haben weiße Haare und rosa Blütenkränze.

Welche Bäume und Sträucher prägen die Täler?
Die Kakteen überragen die Bäume, doch Sträucher und kleine Bäume sind die häufigsten Pflanzen. Sie wachsen an Waschrinnen und Quellen und breiten sich über die trockenen Talböden aus. Alle Bäume und Sträucher im Monument sind geschützt. Die Kreosotbusch ist einer der häufigsten Sträucher, er steht zusammen mit Burrobusch und Dreiblatt-Bursage in den flachen Tälern zwischen den Gebirgen. Bei hoher Luftfeuchte duftet er nach Teer, und die Menschen der Wüste verbinden diesen Geruch mit Regen. An einem trockenen Tag können Sie auf die Blätter hauchen und den Geruch des Wüstenregens erzeugen.
Die Dreiblatt-Bursage ist ein Ammenstrauch, der Keimlinge von Saguaro, Feigenkaktus, Ocotillo und Palo Verde schützt. Das Brittlebush liefert ein aromatisches Harz, das spanische Missionare als Weihrauch verbrannten und das ihm den Namen Incienso gab. Die Wachsnüsse der Jojoba nutzten die Ureinwohner für Salben, und seit den 1980er Jahren wird sie für Kosmetik angebaut. Der Ocotillo wird oft für einen Kaktus gehalten, ist aber enger mit Heidelbeeren verwandt. In Trockenzeiten ist er dornig und blattlos, nach einem guten Regen treibt er rasch Blätter aus.
Zwei Palo-Verde-Arten wachsen im Monument, der Foothill Palo Verde und der blaugrüne Blue Palo Verde. Palo Verde heißt grüner Stock, denn Zweige und Stamm sind grün und betreiben Fotosynthese, auch wenn die Blätter fallen. Elefantenbäume haben einen schuppigen, saftigen Stamm wie Elefantenbeine und scheiden aromatisches Harz aus. Beim Bergwerk Lost Cabin stehen besonders viele, einige davon die nördlichsten ihrer Art in den USA. Eisenholz wächst langsam, ist sehr langlebig und einer der größten Bäume der Sonora-Wüste. Sein Holz ist so dicht, dass die Seri in Sonora daraus Tierfiguren schnitzen.
Wüstenmistel ist ein Halbschmarotzer, der Fotosynthese betreibt, aber Wasser und Mineralien von Eisenholz, Mesquite oder Palo Verde bezieht. Ihre Beeren sind die Hauptnahrung des Phainopepla, eines kleinen schwarzen Singvogels, der die Samen verbreitet. Die Limberbush speichert Wasser in ihren Stämmen, aus denen O’odham und Seri Körbe flochten.
Welche Tiere leben in der Wüste und an der Quelle?
Das Monument liegt an einer wichtigen Zugroute, über 270 Vogelarten wurden gezählt. Die meisten ziehen nur durch, 36 Arten sind Standvögel. Der Kaktuszaunkönig mit weißem Augenstreif nistet in Chollas, der Gambelwachtel läuft in Völkern durch das Gestrüpp. In Saguaros hackt der Gilaspecht Nisthöhlen, und der Elfenkauz, der kleinste Greifvogel der Welt, der nur im Sommer kommt, zieht in die verlassenen Löcher ein. Der Wegekuckuck jagt Eidechsen und Schlangen. Der Phainopepla frisst fast nur Mistelbeeren, der Rabe ist der einzige Krähenvogel im Monument.
Zu den Säugetieren gehört die Sonora-Gabelantilope, die in der offenen Landschaft der Pozo-Nuevo-Piste Zuflucht findet und durch gemeinsame Anstrengungen mehrerer Behörden eine zweite Chance bekam. Dazu kommen Javelinas. Die Sonora-Kröte, die größte heimische Kröte der USA, versteckt sich tagsüber in Höhlen und kommt nachts heraus. Sie scheidet starke Gifte aus, die für Haustiere tödlich sein können. Die kleinere Rotfleckenkröte tritt nach Regen massenhaft auf.
Natürliche Felsbecken, die Tinajas, fangen Regen und sind für viele Tiere eine Lebensader. Die Quelle Quitobaquito bildet eine Oase. Hier lebt ein Fisch, der Quitobaquito-Pupfish, in einem Teich mitten in der Wüste. Er entstand, als Flüsse ihren Lauf änderten und Populationen in kleinen Becken isoliert zurückblieben. Sein Name kommt vom spielerischen Jagen, das tatsächlich das Revierverhalten der Männchen ist. Andere Pupfish-Arten leben im Death Valley und im White-Sands-Nationalpark.
Was macht die Oase Quitobaquito so besonders?
An der Quelle Quitobaquito sind Artefakte gefunden worden, die bis zu etwa 16.000 Jahre alt sind, und seither lebten dort Menschen verschiedener Kulturen. Die Herkunft des Namens ist verloren. Die Quelle lag an der prähistorischen Handelsroute Old Salt Trail, auf der Menschen Salz, Obsidian und Muscheln aus Sonora holten.
Hia-C-ed O’odham und Tohono O’odham lebten hier. Der Jesuit Eusebio Francisco Kino besuchte die Quelle 1698 und nannte sie San Sergio. Andrew Dorsey eröffnete Anfang der 1860er Jahre einen Laden, vertiefte den Teich, baute einen Erddamm und bewässerte Granatapfel- und Feigenbäume. 1887 wurde der frühere Texas Ranger Jefferson Davis Milton eingestellt, um eine Zoll- und Einwanderungsstation einzurichten. Milton schürfte nach Gold und Silber und gründete die Milton Mine. Um 1903 baute Thomas Childs Jr. Damm und Gräben wieder auf und zog Wassermelonen. 1961 entfernte der National Park Service alle alten Gebäude, entleerte und vertiefte den Teich.
Im Teich leben der Quitobaquito-Pupfish, die Quitobaquito-Quellschnecke, die kaum größer ist als ein Pfefferkorn, die Sonoyta-Schlammschildkröte und die Wüstenkaper. Nur hier leben diese Arten in den USA in freier Natur. Die Wüstenkaper ernährt den Kaperschmetterling, der nur mit ihr gemeinsam vorkommt.

Wie wurde aus Ranchland ein Monument?
Um 1450 gingen die Hohokam in den Kulturen der Tohono O’odham und Hia-C-ed O’odham auf. 1540 betrat Melchior Díaz als erster Europäer die Region, im Rahmen der Expedition von Coronado. Nach ihm sind Diaz Peak und Diaz Spire benannt. 1698 gründete Pater Kino bei Sonoyta eine Missionsranch, mit der die ersten Weidetiere kamen, und später legte er den Handelsweg Camino del Diablo an. 1849 zogen Goldsucher über diesen Weg nach Kalifornien. In den späten 1850er Jahren entstanden drei Bergbaubezirke südlich von Ajo.
1910 entdeckte Jeff Milton ein Erzvorkommen und eröffnete die Milton Mine. 1916 gründete sich die New Cornelia Mining Company in Ajo. 1919 kaufte Robert Louis Gray die Blankenship Ranch und nannte sie Dos Lomitas, danach grasten Rinder auf dem späteren Monument. Am 13. April 1937 rief Präsident Roosevelt das Monument aus, gegen viel Widerstand von Rinderzüchtern und Bergleuten. Es sollte nicht nur Naturschönheit bewahren, sondern auch ein repräsentatives Stück Sonora-Wüste. 1939 wurde der erste Verwalter ernannt, und die Tohono O’odham erhielten Weiderechte unterhalb der Ajo Mountains. 1941 erlaubte ein Gesetz den Bergbau für die Dauer des Zweiten Weltkriegs, es wurde am 28. September 1976 aufgehoben. 1950 wurde die alte Straße in die Ajo Mountains zur Ajo Mountain Drive ausgebaut. Mit dem Tod der Brüder Gray zwischen 1974 und 1976 endete die Ranchzeit.
1976 erklärte die UNESCO das Monument zum Internationalen Biosphärenreservat. Das Programm Mensch und Biosphäre begann 1971, und das Reservat von Organ Pipe ist ein Reservat der ersten Generation. Die Auszeichnung zog Wissenschaftler aus aller Welt an. Seit 1984 beobachtet ein ökologisches Überwachungsprogramm zehn Messgrößen der Umwelt und der Tierbestände.

Welche Berge tragen Namen von Menschen der Region?
Viele Gipfel im Monument tragen die Namen von Menschen, die die Geschichte der Gegend prägten. Diaz Peak und Diaz Spire sind Reste eines alten Vulkans im Süden der Ajo Mountains. Kino Peak ragt im Nordwesten in den Bates Mountains auf. Pinkley Peak, der höchste Gipfel der Puerto Blanco Mountains aus Rhyolith, erinnert an Frank Pinkley, den Aufseher von 27 Monuments in vier Bundesstaaten, den man „The Boss“ nannte und der bei der Planung des Monuments 1940 starb. Tillotson Peak aus Tuff, zwischen Highway 85 und Ajo Mountain Drive, trägt den Namen eines Regionaldirektors, und Levy Peak den eines Bergbauunternehmers, der die Victoria Mine besaß.
Nördlich der Ajo Mountains steht ein kastenförmiger Monolith aus Vulkangestein, der Montezuma’s Head heißt. Montezuma ist der Name, den die westlichen O’odham ihrer alten Gottheit I’itoi gaben. Der Ort ist heilig und steht seit 1994 im National Register of Historic Places. Zur Überlieferung gehört die Erzählung, dass man den Ort nach Sonnenuntergang meiden sollte: Eine müde alte Frau setzte sich dort zum Ausruhen nieder und wurde mit ihrem Korb zu Stein. Der kleinere Felsblock nördlich des Gipfels gilt in dieser Legende als ihr Korb.
Wie erkunden Sie das Monument zu Fuß und mit dem Auto?
Die Ajo Mountain Drive ist die beliebteste Strecke. Sie führt durch Waschrinnen hinauf in die Ajo Mountains und zeigt große Bestände von Orgelpfeifenkakteen, Saguaros, Cholla und Fasskakteen. Die Bates Well Road ist 23 Meilen lang und führt vom Highway 85 südlich von Ajo bis zur Grenze zum Cabeza Prieta Wildlife Refuge. Die Pozo Nuevo Road misst 14 Meilen und verbindet die Puerto-Blanco-Pisten mit der Bates Well Road. Die Schleife aus North und South Puerto Blanco Drive ist 42 Meilen lang.
Das Monument hat über 28 Meilen Wanderwege. Der Lost Cabin Trail beginnt an der Victoria Mine, die Felsen um die Mine leuchten durch Kupfermineralien. Zur Milton Mine führt ein Weg durch mehrere Waschrinnen, dort schmückt der blaue Chrysokoll die Gesteine. Der Victoria Mine Trail beginnt am Twin Peaks Campground und führt zu einer alten Silbermine. Der Estes Canyon Trail ist gut zum Vogelbeobachten, der Arch Canyon Trail steigt in einen Canyon mit Doppelbogen auf, in dem Eichen und Wacholder wachsen. Der Alamo Canyon Trail führt zu alten Ranchstellen.
Zum Monument gehört die Erinnerung an Kris Eggle, einen Ranger, der 2002 beim Schutz von Besuchern starb. Das Besucherzentrum trägt seit 2003 seinen Namen. Wer die Wüste weiter erkunden möchte, findet im Saguaro-Nationalpark und im Joshua-Tree-Nationalpark verwandte Landschaften.
Wo liegt das Organ Pipe Cactus National Monument?
Es liegt im Süden von Arizona, in der Sonora-Wüste, und umfasst über 330.000 Acres.
Seit wann gibt es das Monument?
Präsident Franklin D. Roosevelt rief es am 13. April 1937 per Proklamation aus. Seit 1976 ist es ein Internationales Biosphärenreservat der UNESCO.
Wie viele Kaktusarten wachsen dort?
Es gibt 31 Kaktusarten, darunter Saguaro, Orgelpfeifenkaktus, Senita, Springende Cholla und Arizona-Fasskaktus.
Was ist Quitobaquito?
Eine Quelle mit Teich, an der Menschen seit Jahrtausenden leben. Dort leben der Quitobaquito-Pupfish, die Quellschnecke, die Sonoyta-Schlammschildkröte und die Wüstenkaper.
Wann blühen die Kakteen?
Saguaro und Orgelpfeifenkaktus blühen im trockenen Sommer von Mitte April bis Mitte Juli. Wildblumen blühen von Februar bis Mitte April.
Wie unterscheidet sich ein Monument von einem Nationalpark?
Ein Nationalpark entsteht durch Gesetz des Kongresses, ein Monument durch Proklamation des Präsidenten auf bundeseigenem Land.
Weitere Landschaften des Südwestens zeigen der Petrified-Forest-Nationalpark und die Übersicht Südwesten. Wann sich die Reise lohnt, steht unter beste Reisezeit.
