Death-Valley-Nationalpark
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Death-Valley-Nationalpark

Der Death-Valley-Nationalpark in Kalifornien ist mit rund 3,4 Millionen Acres der größte Nationalpark der 48 zusammenhängenden Bundesstaaten und liegt mit dem Badwater Basin 282 Fuß (86 Meter) unter dem Meeresspiegel. Eine Fahrzeugkarte kostet 30 US-Dollar für sieben Tage; wegen der Hitze und der Straßensperren planen Sie Reisezeit und Route besonders sorgfältig (Stand: Oktober 2026).

Death Valley ist ein Park der Extreme: der tiefste Punkt Nordamerikas, Salzflächen, Dünen, bunte Hügel und ein Krater, und im Sommer eine der heißesten Gegenden der Erde. Zugleich ist er einer der ruhigeren großen Parks, denn die Hitze hält viele Menschen im Sommer fern. Wer im Winter oder Frühling kommt, erlebt eine Wüste mit milden Tagen, klarer Luft und tiefen Sternenhimmeln.

Diese Seite erklärt, was der Eintritt kostet, wann die Reisezeit angenehm ist, welche Punkte sich lohnen, wo Sie tanken, und welche Straßen und Orte derzeit gesperrt sind, nachdem Sturzfluten Schäden verursacht haben. Alle Angaben sind mit Stand: Oktober 2026 geprüft.

Was sollten Sie über Death Valley wissen?

Der Park umfasst rund 3,4 Millionen Acres, das sind etwa 13.700 Quadratkilometer; gut 90 Prozent davon sind als Wildnis ausgewiesen. Das Badwater Basin liegt 282 Fuß unter dem Meeresspiegel und ist der tiefste Punkt Nordamerikas; seine Salzflächen bedecken knapp 200 Quadratmeilen. Am 10. Juli 1913 wurden am Furnace Creek Ranch 134 Grad Fahrenheit (rund 57 Grad Celsius) gemessen, der höchste jemals registrierte Wert der Lufttemperatur.

ThemaWertHinweis
LageOstkalifornien, an der Grenze zu NevadaBasisort Furnace Creek
Flächerund 3,4 Millionen Acres (ca. 13.700 km²)größter Nationalpark der 48 Staaten
Tiefster PunktBadwater Basin, 282 Fuß (86 m) unter NNSalzfläche
Besucheüber 1,32 Millionen (2025)Rekord 2019: 1.740.945
Eintritt Fahrzeug30 US-Dollarsieben Tage, nur Kartenzahlung
Niederschlagknapp 2 Zoll im JahrFurnace Creek, Durchschnitt
TankstellenFurnace Creek, Stovepipe Wells, Panamint Springsdrei im Park

Die Region ist die Heimat der Timbisha Shoshone. Der Timbisha Shoshone Homeland Act von 2000 übertrug dem Stamm rund 7.800 Acres Land, darunter mehr als 300 Acres bei Furnace Creek, und erkannte die Bindung des Stammes an das Tal an. Mehr zur Perspektive der Ureinwohner lesen Sie unter Ureinwohner Nordamerikas. Die Region gehört zum Wüstenraum, den die Seite Der Südwesten der USA beschreibt.

Was kostet der Eintritt für Gäste aus Deutschland?

Die Standardkarten gelten für alle Gäste, auch für Menschen ohne US-Wohnsitz: Fahrzeug 30 US-Dollar für alle Insassen eines privaten Fahrzeugs, Motorrad 25 US-Dollar, Fußgänger oder Radfahrende 15 US-Dollar je Person, jeweils sieben Tage gültig. Kinder unter 16 brauchen keine Karte. Der Park nimmt kein Bargeld, nur Karte oder digitale Zahlung.

Der Park-Jahrespass für 55 US-Dollar ist US-Bürgern und Einwohnern vorbehalten. Gäste aus dem Ausland, die einen Jahrespass möchten, brauchen den Pass „America the Beautiful“ für 250 US-Dollar. Wer über Nebenstraßen einfährt, kann die Gebühr vorab auf Recreation.gov zahlen und den ausgedruckten Nachweis hinter die Windschutzscheibe legen. Mehr zu den Kosten einer Reise lesen Sie unter Kosten USA-Urlaub.

Wann ist die beste Reisezeit für Death Valley?

Winter und Frühling sind sehr angenehm, im Sommer herrscht Gluthitze. Der Park nennt Sommerhöchstwerte von etwa 130 Grad Fahrenheit (54 Grad Celsius) und Nächte bis 32 Grad. Er rät, zwischen Mai und Oktober nicht in den tiefen Lagen zu wandern, und empfiehlt mindestens eine Gallone (rund 3,8 Liter) Wasser pro Tag. Gegen Mitte April schließen die Campingplätze in niedrigen Lagen, weil die Temperaturen steigen. Die Durchschnittswerte von Furnace Creek zeigen den Verlauf:

MonatDurchschnittliche HöchsttemperaturDurchschnittliche Tiefsttemperatur
Januar67 °F (19 °C)40 °F (4 °C)
April90 °F (32 °C)62 °F (17 °C)
Juli116 °F (47 °C)88 °F (31 °C)
Oktober93 °F (34 °C)61 °F (16 °C)
Dezember65 °F (18 °C)38 °F (3 °C)

Mit jedem Höhenmeter wird es kühler: Pro 1.000 Fuß Höhenunterschied sinkt die Temperatur um 3 bis 5 Grad Fahrenheit. Die Berge bieten im Sommer Zuflucht. Spätsommer-Gewitter können Sturzfluten auslösen. Mehr zur Planung nach Monaten finden Sie unter beste Reisezeit Nordamerika.

Reisetipp Bleiben Sie im Sommer jederzeit wenige Minuten von einer klimatisierten Zone entfernt, wandern Sie nur früh am Morgen oder in der Höhe und halten Sie bei Schwindel, Übelkeit oder Kopfschmerz sofort an. Das sind die Hinweise des Parks, und sie sind ernst gemeint.

Welche Orte lohnen sich?

Badwater Basin ist der tiefste Punkt, erreichbar über die Badwater Road, die auch zu Artists Drive, Devils Golf Course und Ashford Mill führt. Artists Drive ist eine Einbahnstraße von neun Meilen (14,5 Kilometer) durch bunte, erodierte Hügel; am Artists Palette sind die Farben am stärksten. Zabriskie Point liegt auf 823 Fuß (251 Meter), vom Parkplatz geht ein asphaltierter Weg rund eine Viertelmeile bergauf. Dantes View bietet einen Blick von rund 5.475 Fuß (etwa 1.670 Meter) Höhe auf das Tal.

Die Mesquite Flat Sand Dunes bei Stovepipe Wells erreichen Sie von der Straße 190 oder der unbefestigten Sand Dunes Road; die höchste Düne ragt etwa 100 Fuß auf, die Wanderung hin und zurück misst rund 2 Meilen mit 185 Fuß Anstieg. Der Ubehebe Crater im Norden ist rund 600 Fuß tief und eine halbe Meile breit; der Rundweg um den Rand ist 1,5 Meilen lang. Die Racetrack Playa erreichen Sie über eine unbefestigte Piste von rund 27 Meilen, mindestens dreieinhalb Stunden ab Furnace Creek. Dort sind Fahrzeuge und Räder auf der Fläche selbst verboten.

Welche Straßen sind gesperrt?

Der Park meldet nach Unwettern mehrere Sperrungen. Bonnie Clare Road und Scotty’s Castle sind wegen Wiederaufbau nach einer Flut geschlossen, ohne Termin zur Wiedereröffnung, auch für Fußgänger. Die Titus Canyon Road bleibt wegen Reparaturen geschlossen, die Wiedereröffnung ist für Mai 2027 vorgesehen. Die Hunter Mountain Road ist wegen Schlamm gesperrt, die Straße nach Darwin Falls fehlt an vielen Stellen und wird wohl bis Sommer 2027 geschlossen bleiben. Auf der Lower Wildrose Road gelten nach einem Sturm am 22. Oktober Einschränkungen, Fahrzeuge über 25 Fuß sind nicht zugelassen. Auf der Harry Wade Road liegt etwa 6 Meilen südlich der Badwater Road tiefer Sand. Auf der Cottonwood Road sind die letzten 2,8 Meilen gesperrt, auf der Phinney Canyon Road sind die letzten 3 Meilen so weit ausgewaschen, dass kein Fahrzeug durchkommt. Die unteren Pools im Saline Valley sind zu, und der Zeltplatz Lower Springs bleibt nach einem Waldbrand vom 15. September gesperrt. Diese Meldung des Parks stammt vom 30. Oktober 2026; prüfen Sie den Stand kurz vor der Fahrt. Schon 2025 waren große Teile des Parks wegen Sturzflutschäden lange gesperrt, trotzdem kamen über 1,32 Millionen Menschen. Planen Sie deshalb immer eine Alternativroute ein.

Offen sind unter anderem die Campingplätze Furnace Creek, Stovepipe Wells, Mesquite Spring und Wildrose (ohne Wasser). Der Emigrant Campground ist wegen Reparaturen am Wassersystem geschlossen, Texas Springs und Sunset sind saisonal zu.

Wo tanken Sie und wie finden Sie den Weg?

Im Park gibt es drei Tankstellen: Furnace Creek (zwei Benzinsorten und Diesel), Panamint Springs (Benzin und Diesel) und Stovepipe Wells (87 Oktan, kein Diesel). Wasser gibt es an diesen drei Orten. Mobilfunk funktioniert in den meisten Teilen nicht, Internet gibt es nur gegen Gebühr im Furnace Creek Ranch. Schnellladestationen für Elektroautos fehlen im Park; die nächsten sind in Beatty in Nevada, 43 Meilen von Furnace Creek, und in Stovepipe Wells gibt es vier einfachere Ladepunkte. Das Besucherzentrum Furnace Creek ist täglich von 8 bis 17 Uhr geöffnet.

Verlassen Sie sich nicht allein auf das Navi: Es führt häufig auf gesperrte oder blind endende Straßen. Nehmen Sie eine aktuelle Papierkarte mit. Viele Straßen sind eng und kurvig, hohe Geschwindigkeiten sind unsicher.

Wie kommen Sie nach Death Valley?

Die befestigten Zufahrten verlaufen im Osten über die Straße 190 ab Death Valley Junction, die SR 374 ab Beatty, die Straße 178 ab Shoshone und die SR 267 ab der US 95. Im Westen führt die Straße 190 von Olancha, auch ab Lone Pine über die SR 136, und die SR 178 von Trona in den Park. Dazu kommen Schotterzufahrten wie Wildrose Canyon Road, Harry Wade Road, Titus Canyon Road, Death Valley/Big Pine Road und Saline Valley Road, für die Sie ein Fahrzeug mit passender Ausrüstung und Erfahrung brauchen. Die meisten Gäste kommen von Las Vegas aus; eine Kombination mit dem Joshua-Tree-Nationalpark bietet sich an. Die Einreise geht mit ESTA; den Gesamtüberblick bietet die USA-Seite.

Wie heiß wird es im Death Valley?

Im Sommer bis etwa 130 Grad Fahrenheit (54 Grad Celsius), nachts bis 90 Grad. Die Durchschnittshöchstwerte liegen im Juli bei 116 Grad Fahrenheit (47 Grad Celsius), im Januar bei 67 Grad Fahrenheit (19 Grad Celsius).

Wann ist die beste Reisezeit?

Winter und Frühling sind sehr angenehm. Im Sommer rät der Park, im Tal nicht zu wandern.

Was kostet der Eintritt?

30 US-Dollar pro Fahrzeug für sieben Tage; Karte oder digitale Zahlung, kein Bargeld. Stand: Oktober 2026.

Gibt es Tankstellen im Park?

Ja, drei: Furnace Creek, Panamint Springs und Stovepipe Wells. Schnellladestationen für Elektroautos gibt es nicht.

Ist Scotty’s Castle offen?

Nein. Bonnie Clare Road und Scotty’s Castle sind wegen Flutschäden geschlossen, ohne Termin zur Wiedereröffnung (Meldung vom 30. Oktober 2026).

Funktioniert das Handy?

In den meisten Bereichen nicht. WLAN gibt es nur gegen Gebühr im Furnace Creek Ranch.

Wer Death Valley mit anderen Wüstenparks verbindet, plant am besten gemeinsam mit dem Südwesten der USA.