America the Beautiful Pass für Gäste aus Deutschland
Home › Reiseplanung & Service › America the Beautiful Pass für Gäste aus Deutschland
Reiseplanung & Service

America the Beautiful Pass für Gäste aus Deutschland

Der Jahrespass „America the Beautiful“ kostet für Gäste ohne Wohnsitz in den USA 250 US-Dollar, im Versand über USGS zusätzlich 7,50 US-Dollar Bearbeitung. Er deckt die Eintrittsgebühr und den Zuschlag von 100 US-Dollar je Person ab 16 Jahren in elf Parks ab, für das Fahrzeug samt Insassen (Stand: Oktober 2026).

Seit dem 1. Januar 2026 gelten für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz andere Regeln als für Einheimische: Der Jahrespass kostet ausländische Gäste 250 statt 80 US-Dollar, und in elf besonders gefragten Nationalparks kommt zur normalen Eintrittsgebühr ein Zuschlag von 100 US-Dollar je Person ab 16 Jahren hinzu. Wer mehrere Parks besucht, sollte deshalb rechnen, bevor er am Schalter steht.

Diese Seite erklärt, welche Pässe es gibt, in welchen Parks der Zuschlag anfällt, ab wie vielen Besuchen sich der Pass lohnt, was er einschließt und was nicht, und wo Sie ihn kaufen. Alle Angaben sind mit Stand: Oktober 2026 geprüft.

Welche Pässe gibt es und was kosten sie?

Der Pass „America the Beautiful“ ist ein Jahrespass der Bundesbehörden. Er gilt an Stätten des National Park Service und des Fish and Wildlife Service als Eintrittskarte und bei Forest Service, Bureau of Land Management, Bureau of Reclamation und Army Corps of Engineers als Karte für die einfachen Tagesgebühren. Außerdem gibt es Jahrespässe für einzelne Parks oder Parkgruppen; sie sind für Einwohner der USA gedacht.

PassWer darf kaufenPreis
Resident AnnualBürger und Einwohner der USA80 US-Dollar
Non-Resident AnnualPersonen ohne Wohnsitz in den USA250 US-Dollar
Senior Annual / LifetimeBürger und Einwohner ab 62 Jahren20 / 80 US-Dollar
Military, Access, 4th Grade, VolunteerBürger und Einwohner mit Anspruchkostenlos

Für Sie kommt allein der Non-Resident Annual Pass infrage. Er gilt 12 Monate, ist nicht erstattungsfähig und nicht übertragbar; ein verlorener oder gestohlener Pass wird nicht ersetzt. Die alten Golden-Age- und Golden-Access-Pässe werden nicht mehr verkauft. Ein Pass, den Sie 2025 gekauft haben, bleibt 12 Monate ab Kauf mit den damaligen Bedingungen gültig, und jeder gültige Pass gilt unabhängig vom Ausgabejahr auch für den Zuschlag.

In welchen Parks gilt der Zuschlag von 100 US-Dollar?

Der Zuschlag („nonresident fee“) beträgt 100 US-Dollar je Person ab 16 Jahren und wird zusätzlich zur normalen Eintrittsgebühr erhoben. Er gilt in elf Parks: Acadia, Bryce Canyon, Everglades, Glacier, Grand Canyon, Grand Teton, Rocky Mountain, Sequoia und Kings Canyon, Yellowstone, Yosemite und Zion. Auch geführte Gruppenreisen zahlen ihn, es sei denn, die Gruppe nutzt den Non-Resident Annual Pass.

Alle anderen Nationalparks, etwa Shenandoah oder Olympic, stehen nicht auf der Liste und berechnen nur die normale Gebühr. Den Zuschlag zahlen Sie nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren. Er entfällt vollständig, wenn Sie einen gültigen Jahrespass vorlegen, denn der Pass deckt Eintritt und Zuschlag für die Person mit Pass und die Mitfahrenden ab.

ParkFahrzeuggebührZuschlag je Person ab 16
Zion35 US-Dollar100 US-Dollar
Sequoia und Kings Canyon35 US-Dollar100 US-Dollar
Everglades35 US-Dollar100 US-Dollar
Acadia35 US-Dollar100 US-Dollar
Grand Teton35 US-Dollar100 US-Dollar
Glacier35 US-Dollar (25 US-Dollar vom 1. November bis 30. April)100 US-Dollar

Ab wann lohnt sich der Pass für Sie?

Die Rechnung ist einfach: Fahrzeuggebühr plus 100 US-Dollar für jede Person ab 16 Jahren, je Park. Mit einer Fahrzeuggebühr von 35 US-Dollar und zwei Erwachsenen kostet ein einziger Park 235 US-Dollar, also nur 15 US-Dollar weniger als der Pass. Ab dem zweiten Park mit Zuschlag ist der Pass klar günstiger, und er gilt zusätzlich in allen anderen Parks, in denen Sie nichts zahlen müssen.

ReiseEinzeln bezahltPass
2 Erwachsene, 1 Zuschlagspark235 US-Dollar250 US-Dollar
2 Erwachsene, 2 Zuschlagsparks470 US-Dollar250 US-Dollar
4 Personen ab 16, 1 Zuschlagspark435 US-Dollar250 US-Dollar
2 Erwachsene, 2 Kinder unter 16, 1 Zuschlagspark235 US-Dollar250 US-Dollar

Rechnen Sie bei der Variante 2 Erwachsene mit zwei Zuschlagsparks wie Zion und Sequoia: zweimal 35 US-Dollar plus zweimal 200 US-Dollar ergibt 470 US-Dollar gegen 250 US-Dollar. Der Pass spart dann 220 US-Dollar. Bei vier Erwachsenen in einem Wagen spart er schon im ersten Park 185 US-Dollar, weil der Pass das ganze Fahrzeug abdeckt.

Ohne Zuschlag lohnt sich der Pass erst bei vielen Besuchen. Bei einer Fahrzeuggebühr von 30 US-Dollar, wie sie Shenandoah, Olympic, Death Valley und Joshua Tree verlangen, müssten Sie neun Parks besuchen, um 250 US-Dollar zu erreichen. Wer nur Parks ohne Zuschlag plant, kommt mit Einzelkarten günstiger aus.

Reisetipp Rechnen Sie nach der Route, nicht nach dem Wunschzettel: Zählen Sie die Parks aus der Liste der elf, multiplizieren Sie die Zahl der Mitreisenden ab 16 Jahren mit 100 US-Dollar und addieren Sie die Fahrzeuggebühren. Liegt die Summe über 250 US-Dollar, kaufen Sie den Pass; bei zwei Erwachsenen reicht dafür schon der zweite Zuschlagspark.

Was deckt der Pass ab und was nicht?

Bei Parks mit Gebühr je Fahrzeug deckt der Pass das Fahrzeug mit allen Insassen ab. Der Non-Resident Annual Pass gilt für bis zu 15 Personen in einem Privatfahrzeug oder für zwei Motorräder. Wo je Person kassiert wird, etwa bei Zugang zu Fuß oder mit dem Rad, deckt er die Passinhaberin oder den Passinhaber plus drei weitere Erwachsene ab 16 Jahren ab.

Der Pass ersetzt keine Reservierungen. Gebühren für zeitlich begrenzte Einfahrten oder andere Reservierungen kommen weiter hinzu; das betrifft zum Beispiel Parks mit Zeitfenster-System. Nicht eingeschlossen sind außerdem Stätten, die nicht zu den genannten Bundesbehörden gehören, also Landes- und Stadtparks sowie kanadische Parks. Für Kanada gilt ein eigener Pass; Einzelheiten stehen unter Westkanada und Rockies.

Wo und wie kaufen Sie den Pass?

Sie haben drei Wege. Erstens kaufen Sie das digitale Pass-Dokument über Recreation.gov; es funktioniert sofort auf dem Smartphone und ist damit für spontane Entscheidungen auf der Reise die einfachste Lösung. Zweitens liefert der Online-Shop des US Geological Survey (USGS) den physischen Pass per Post, mit 7,50 US-Dollar Bearbeitungsgebühr; die Seite weist darauf hin, dass er unter Umständen nicht rechtzeitig ankommt, was für eine Bestellung aus Deutschland ein Risiko ist. Drittens bekommen Sie den physischen Pass persönlich an über 1.000 Bundesstätten, zum Beispiel am Eingang des ersten Parks Ihrer Reise.

Mehrere Parks, darunter Everglades und Shenandoah, nehmen kein Bargeld an, deshalb planen Sie für den Kauf eine Kredit- oder Debitkarte ein. Kaufen Sie den Pass deshalb, bevor Sie in den ersten Zuschlagspark einfahren. Die Gültigkeit läuft 12 Monate.

Welche Regeln gelten für Ausweis und Mitreisende?

Der Pass ist an eine Person gebunden, und Sie müssen ihn mit einem Lichtbildausweis vorzeigen. Für Reisende aus Europa ist das der Reisepass. Bei einem digitalen Pass zeigen Sie den Ausweis bei der Nutzung. Wer für den Resident-Pass nicht berechtigt ist, wird gebeten, auf den Non-Resident-Pass umzusteigen. Den Anspruch auf den Resident-Pass belegen Käufer mit US-Reisepass, Führerschein eines US-Bundesstaates oder Green Card.

Mitreisende profitieren nur, wenn sie im selben Fahrzeug sitzen oder zur Gruppe der drei weiteren Erwachsenen gehören. Fahren Sie in zwei Autos, braucht jeder Wagen einen Pass oder zahlt einzeln. Das gilt auch für Wohnmobile, deren Details Sie unter Wohnmobil USA und Kanada finden.

Und die gebührenfreien Tage?

Die gebührenfreien Tage der Nationalparks gelten seit 2026 nur noch für Bürger und Einwohner der USA. Gäste aus dem Ausland zahlen an diesen Tagen die normale Eintrittsgebühr und gegebenenfalls den Zuschlag. Zu den Terminen 2026 zählen der 25. Mai, der 14. Juni, der 3. bis 5. Juli, der 25. August und der 11. November. Für Ihre Planung spielen sie keine Rolle.

Welche Alternativen zum Pass gibt es?

Die Standardkarte gilt für einen Park und 1 bis 7 Tage; im Everglades-Nationalpark und in Shenandoah sind es sieben aufeinanderfolgende Tage. Sie ist die richtige Wahl, wenn Ihre Route kaum Zuschlagsparks enthält. Park-Jahrespässe wie der 70-US-Dollar-Pass für Zion oder Everglades sind nur für Bürger und Einwohner der USA erhältlich und für Sie nicht verfügbar.

Wer mit mehreren Personen reist, kann einen Pass teilen: Er deckt bis zu 15 Personen im selben Fahrzeug ab. Sitzen die Mitreisenden in einem zweiten Auto, braucht dieses Auto einen eigenen Pass oder zahlt einzeln; mehr zum Mietwagen finden Sie unter Mietwagen USA. Die Einreise selbst regelt die ESTA-Genehmigung; die Gesamtkosten stehen auf der Seite Kosten USA-Urlaub.

Wie viel kostet der Pass für Gäste aus Deutschland?

250 US-Dollar für den Non-Resident Annual Pass, bei Bestellung über USGS zuzüglich 7,50 US-Dollar Bearbeitung. Stand: Oktober 2026.

In welchen Parks fällt der Zuschlag von 100 US-Dollar an?

In Acadia, Bryce Canyon, Everglades, Glacier, Grand Canyon, Grand Teton, Rocky Mountain, Sequoia und Kings Canyon, Yellowstone, Yosemite und Zion, je Person ab 16 Jahren.

Gilt der Zuschlag für Kinder?

Nein. Er betrifft nur Personen ab 16 Jahren. Kinder unter 16 Jahren zahlen ihn nicht.

Kann ich den Pass digital kaufen?

Ja, über Recreation.gov. Das digitale Dokument funktioniert direkt nach dem Kauf auf dem Smartphone, den Lichtbildausweis zeigen Sie bei der Nutzung.

Wie viele Personen deckt der Pass ab?

Bis zu 15 Personen in einem Privatfahrzeug oder zwei Motorräder. Wo je Person bezahlt wird, die Inhaberin oder den Inhaber plus drei weitere Erwachsene.

Gelten die gebührenfreien Tage auch für mich?

Nein. Seit 2026 gelten sie nur für Bürger und Einwohner der USA.

Welche Parks in Ihre Route passen, zeigt die Übersicht Nationalparks USA; die richtige Jahreszeit finden Sie unter beste Reisezeit Nordamerika. Den Überblick über alle Ziele bietet die USA-Seite.