Der Forillon-Nationalpark liegt an der Nordostspitze der Gaspé-Halbinsel in Québec und umfasst rund 245 Quadratkilometer aus Meer, Steilküste und Wald. Er markiert das nördliche Ende der Appalachen auf dem nordamerikanischen Festland. Wale, Seehunde, Seevogelkolonien, Wanderwege von 0,5 bis über 37 Kilometern und historische Fischerdörfer machen ihn zu einem der vielseitigsten Naturziele Ostkanadas.
Was sollten Sie über den Forillon-Nationalpark wissen?
Wie entstand die Landschaft am Ende der Appalachen?
Welche Wanderwege lohnen sich im Forillon?
Welche Wale und Seevögel sehen Sie vor der Küste?
Welche Tiere und Pflanzen leben im Wald?
Wo baden, tauchen und paddeln Sie?
Welche Radstrecken gibt es?
Wie lebten die Menschen vor dem Park?
Wo übernachten Sie im Park?
Wie kommen Sie hin?
Häufige Fragen
Wer Québec bereist, plant meist Stadt und Fluss ein. Dass die Küstenstraße noch weiter nach Osten führt, bis dorthin, wo die Appalachen im Golf von Sankt Lorenz enden, wissen weniger Reisende. Am Ende der Gaspé-Halbinsel liegt der Forillon-Nationalpark: Kalkklippen über dem Meer, ein Wald, der fast die gesamte Fläche bedeckt, und eine Küste, an der Sie Wale beobachten können.
Diese Seite erklärt, was den Park geologisch und ökologisch besonders macht, welche Wanderwege und Radstrecken es gibt, wo Sie baden, tauchen und paddeln, welche Tiere Sie erwarten dürfen, wie die früheren Fischerfamilien lebten und wie Sie anreisen und übernachten.
Was sollten Sie über den Forillon-Nationalpark wissen?
Der Park liegt am nordöstlichen Ende der Gaspé-Halbinsel. Er ist in zwei Sektoren geteilt, den Nordsektor an der Küste des Sankt-Lorenz-Golfs und den Südsektor an der Gaspé-Bucht. Jeder Sektor hat eine eigene Einfahrt mit Kontrollhäuschen. Die Parkverwaltung sitzt in der Stadt Gaspé.
| Thema | Wert | Hinweis |
|---|---|---|
| Lage | Nordostspitze der Gaspé-Halbinsel, Québec | Nord- und Südsektor |
| Fläche | rund 245 km² | Meer, Klippen, Wald, Seen |
| Waldanteil | 97 Prozent | 639 Gefäßpflanzenarten |
| Säugetiere | 43 Arten | darunter Elch, Schwarzbär, Luchs |
| Vögel | mindestens 246 Arten | 125 davon brüten im Park |
| Arktisch-alpine Pflanzen | rund 45 Arten | auf Klippen und am Kap Gaspé |
| Erdgeschichte | Appalachen-Nordspitze | Gebirgsbildung vor 450 und 380 Millionen Jahren |
Der Park verbindet Meer, Klippen und Wald mit Seen und den Kämmen der Appalachen. Die Nordspitze der Appalachen auf dem nordamerikanischen Festland trifft hier auf den Golf von Sankt Lorenz. Das erklärt, warum auf kleinem Raum so unterschiedliche Landschaften nebeneinanderliegen: Sandstrand und Salzwiese in der Bucht, Geröllstrände und Felswände am Golf, Bergwald und Seen im Landesinneren.
Wie entstand die Landschaft am Ende der Appalachen?
Die Landschaft ist das Ergebnis zweier Gebirgsbildungen. Die taconische Gebirgsbildung vor etwa 450 Millionen Jahren formte die nördliche Hälfte des Parks, die akadische Gebirgsbildung vor etwa 380 Millionen Jahren die südliche. Auf der kleinen Fläche liegen zehn geologische Formationen dicht beieinander, ein Grund, warum Geologen den Park schätzen.
In den Gesteinen stecken Fossilien aus Ordovizium, Silur und Devon. Sie dokumentieren die Entwicklung des Lebens und die Wanderung der Kontinentalplatten. Ein bekanntes Beispiel sind Seelilien, die im Kalkstein als Abdrücke erhalten sind.
Das Meer hat die Küste anschließend geformt. Wellen und Erosion schufen Küstenplattformen, hohe Klippen, Buchten und Höhlen. Besonders eindrucksvoll sind die Felswände am Cap-Bon-Ami, die Sie vom Kieselstrand aus nächster Nähe betrachten.

Welche Wanderwege lohnen sich im Forillon?
Das Wegenetz reicht vom Bohlenweg, der für Rollstuhlfahrer geeignet ist bis zur Zweitagestour mit Übernachtung im Hinterland. Alle Längen sind Hin- und Rückweg oder Rundweg. Die wichtigsten Wege im Überblick:
| Weg | Länge | Dauer | Stufe |
|---|---|---|---|
| Prélude-à-Forillon | 0,5 km Rundweg | 15 Minuten | leicht |
| La Chute | 1 km Rundweg | 30 bis 45 Minuten | mittel |
| Le Castor | 2,9 km | 1,5 Stunden | leicht |
| La Taïga | 3 km | 1 bis 1,5 Stunden | leicht |
| Du Banc | 4 km | 1 bis 2 Stunden | leicht |
| Le Ruisseau | 4 km | 2 Stunden | mittel |
| Les Parages | 2 km Rundweg | 1 Stunde | mittel |
| La Vallée | 9,2 km | 2 bis 3 Stunden | mittel |
| Le Portage | 20 km | 5 bis 6 Stunden | mittel |
| Mont-Saint-Alban | 3,6 bis 7,9 km | 1 bis 4 Stunden | mittel |
| Les Graves | 6,4 bis 15,2 km | 1,5 bis 5 Stunden | mittel |
| Les Crêtes | 33,2 km | 13 Stunden | schwer |
| Les Lacs | 37,2 km | 14 Stunden | schwer |
Für den ersten Eindruck reicht der Prélude-à-Forillon. Der Bohlenweg führt durch Laubwald zum Meer und zu einem Kiesstrand, die Stationen sind für mehrere Sinne gestaltet. Der Weg La Taïga auf der Sandzunge Penouille führt durch Taigawald, der mit Flechten bedeckt ist, und zu einem Beobachtungsstand über einer Salzwiese, von dem aus Sie Vögel beobachten.
Der Weg Du Banc folgt der Küste unterhalb der Klippen. Er führt am Leuchtturm von Cap-des-Rosiers und am irischen Denkmal (Carricks) vorbei und endet an einem Aussichtsturm mit Blick über die Küste. Der kurze Weg La Chute steigt über Treppen durch Ahorn- und Zedernhaine zu einem 17 Meter hohen Wasserfall. Am Fuß wartet einer der roten Stühle von Parks Canada.

Wer mehr Zeit hat, geht die Strecke Les Graves. Sie führt durch Wald, verwachsene Felder und Buchten, in denen Sie Meeressäuger, Bären oder Stachelschweine sehen können, und endet am Leuchtturm von Cap-Gaspé auf einer 95 Meter hohen Klippe am Land’s End. Es gibt drei Varianten: ab Grande-Grave 15,2 Kilometer hin und zurück, ab L’Anse-aux-Amérindiens auf der Schotterstraße 6,4 Kilometer oder auf dem Pfad 8 Kilometer.
Der Mont-Saint-Alban hat drei Ausgangspunkte, nämlich Petit-Gaspé, Cap-Bon-Ami und Grande-Grave. Jeweils können Sie eine Runde gehen oder nur bis zum Aussichtsturm und zurück. Der Turm bietet Blick auf Wald, Meer und Klippen. Les Crêtes und Les Lacs sind Bergtouren für geübte Wanderer mit Backcountry-Plätzen und Schutzhütten entlang der Strecke. Auf Les Lacs sehen Sie kleine Seen, an denen sich Wildtiere des Nordwaldes beobachten lassen, und Ausblicke über das Tal des Morris River. Im Herbst ist dieser Weg besonders schön.
Welche Wale und Seevögel sehen Sie vor der Küste?
Der Park reicht mit einem Meeresstreifen von mehr als 150 Metern ins Wasser. Seehunde sind die einzige Robbenart, die im Park das ganze Jahr lebt und sich fortpflanzt. Kegelrobben schwimmen im Frühjahr aus dem südlichen Golf ein und verlassen den Park im Herbst wieder.
Sechs Walarten besuchen die Gewässer regelmäßig: Zwergwal, Weißseitendelfin, Buckelwal, Hafenschweinswal, Finnwal und Blauwal. Drei davon, Hafenschweinswal, Finnwal und Blauwal, sind gefährdet. Die Wale kommen zum Fressen. Mineralstoffe aus drei großen Flüssen und die hohe Produktivität von Plankton im Gaspé-Strom sorgen für Nahrung.
Beim Beobachten gilt ein Mindestabstand von 100 Metern zu Robben im Wasser und an Land. Diese Regel schützt die Tiere und Sie. Am besten lassen sich Wale auf einer Schiffsfahrt erleben. Die Fahrten dauern 2,5 Stunden und starten im Hafen von Grande-Grave. Zu sehen sind Weißseitendelfine in Gruppen, Buckelwale und Blauwale, gelegentlich auch Riesenhaie oder Mondfische.
An den Klippen brüten jedes Jahr Zehntausende Seevögel. Im Park liegt die größte Dreizehenmöwen-Kolonie Ostkanadas. Dazu kommen Tordalk, Trottellumme, Kormoran, Gryllteiste, Mantelmöwe und Silbermöwe. Der Geröllstrand am Cap-Bon-Ami ist ein guter Platz, um Seevögel zu beobachten.

Welche Tiere und Pflanzen leben im Wald?
Der Wald bedeckt 97 Prozent des Parks. Es überwiegen Nadelwälder, dazu kommen Mischwälder aus Laub- und Nadelbäumen. Prägend sind Balsamtanne, Gelbbirke, Zuckerahorn und Weißbirke. Daraus ergeben sich drei Pflanzengemeinschaften: Balsamtanne mit Gelbbirke, Zuckerahorn mit Gelbbirke und Balsamtanne mit Weißbirke. Im Wald wachsen 639 Gefäßpflanzenarten.
Auf den Klippen und in den Bergwiesen am Kap Gaspé wachsen rund 45 arktisch-alpine Pflanzenarten. Diese Arten gibt es sonst im Norden Kanadas oder auf Gipfeln der westlichen Rocky Mountains. Nach dem Rückzug der Gletscher vor etwa 10.000 Jahren siedelten sie sich an den Klippen an, wo kein Wald wachsen konnte, und wurden nicht von konkurrenzstärkeren Arten verdrängt.
Der Park beherbergt 43 Säugetierarten, darunter Elch, Schwarzbär, Stachelschwein, Murmeltier, Biber, Rotfuchs, Luchs, Hermelin, Schneeschuhhase und Rothörnchen. Der Bestand an Schwarzbären liegt bei etwa 130 Tieren. Angriffe auf Menschen hat es im Park nie gegeben. Auch Elche haben noch nie jemanden angegriffen, sie sind aber im Herbst zwischen Mitte September und Anfang Oktober besonders reizbar. Halten Sie zu Elchen und Weißwedelhirschen mindestens 50 Meter Abstand.
Beim Elch hat der Park eine Besonderheit: Der Bestand erreichte 2017 über 840 Tiere, rund 35 pro 10 Quadratkilometer. Das ausgewogene Verhältnis zwischen Elchen und Wald liegt bei vier bis zehn Tieren auf dieser Fläche. Ein Elch frisst täglich 10 bis 30 Kilogramm Pflanzen. Die Wölfe, die wichtigsten Feinde, sind in der Region seit mehr als 100 Jahren verschwunden. Seit dem Höchststand sinkt der Bestand.
Die Vogelwelt ist reich: mindestens 246 Arten, von denen 125 im Park brüten. In Wäldern und auf Feldern sehen Sie Sperlinge, Waldsänger, Eichelhäher, Spechte und Drosseln. Auch sieben Fledermausarten leben im Park, vier davon überwintern vor Ort. Sechs der sieben Arten stehen als gefährdet auf der Liste. Das Weißnasensyndrom hat die Bestände seit 2010 drastisch verkleinert.
Wo baden, tauchen und paddeln Sie?
An den Stränden gibt es keine Rettungsschwimmer. Vorsicht beim Baden ist deshalb Pflicht. Vier Strände sind besonders interessant:
| Strand | Charakter | Besonderheit |
|---|---|---|
| Penouille | Sandstrand an der Gaspé-Bucht | Wasser warm genug zum Baden |
| Cap-des-Rosiers | Geröllstrand am Golf | Blick auf Leuchtturm und Cap-Bon-Ami |
| Cap-Bon-Ami | Kieselstrand unter Klippen | Seevögel beobachten |
| Petit-Gaspé | Kieselstrand im Süden | Sonnenuntergänge, Picknick |
Penouille ist ein Sandstrand an der Gaspé-Bucht. Die Salzwiese auf der Nordseite steht unter Schutz und darf nicht betreten werden. Am Strand finden Sie ein Informationszentrum mit Laden und überdachtem Picknickplatz. Auch Kitesurfer nutzen Penouille. Dort liegt außerdem der Parcours énergie, ein Fitnessweg von etwa 2 Kilometern mit sieben Stationen und zwei Schwierigkeitsstufen. Der Rundgang dauert rund 60 Minuten, die Übungen sind auf Schildern erklärt.
Tauchen und Schnorcheln sind etwa vor Penouille und Petit-Gaspé möglich, wo viele Meerestiere zu sehen sind. Ausrüstung bringen Sie selbst mit, eine Füllstation für Flaschen gibt es nicht. Rote Zonen auf der Parkkarte sind zum Schnorcheln, Tauchen, Schwimmen, Gehen und Anlegen immer tabu. Achten Sie auf glitschige, algenbewachsene Felsen, Boote und Fanggeräte wie Seile und Netze.
Seekajaktouren mit einem Anbieter im Park führen mit Führer durch die Gaspé-Bucht. Eines der Ziele ist ein großer Robbenliegeplatz. Es gibt Ausfahrten für Anfänger und getrennte für Fortgeschrittene. Eine Rundfahrt mit dem Boot zeigt die Klippen am Cap-Bon-Ami vom Wasser aus.
Welche Radstrecken gibt es?
Alle Radwege sind Mehrzweckwege, die Sie mit Wanderern und Reitern teilen. Radfahrer müssen ihnen immer Vorrang geben. Auch die Nebenstraßen im Nord- und Südsektor sind für Räder offen.
| Strecke | Länge | Höhenmeter | Untergrund |
|---|---|---|---|
| Penouille | 4 km | 87 m | flach, teils Asphalt, Bohlenweg |
| Du Banc | 4 km | 44 m | Bohlenweg, dann Steinmehl |
| Le Castor | 2,9 km | 35 m | breit, Steinmehl |
| La Vallée | 9,2 km | 160 m | Schotter und Erde |
| Le Pic-bois | 7 km | 130 m | schmal, Erde, kann matschig sein |
| Le Portage | 20 km | 357 m | Schotter, Asphalt am Hauptanstieg |
Der Weg La Taïga auf Penouille und der Weg La Chute sind für Räder nicht zugelassen. Les Lacs (36 Kilometer, über 1.200 Höhenmeter) ist die anspruchsvollste Strecke. Bei Le Pic-bois starten Sie an Le Castor. Der Pfad L’Anse-aux-Amérindiens ist teilweise für Radler tabu, der Abstieg zum Aussichtspunkt am Cap-Gaspé gehört den Wanderern.
Wie lebten die Menschen vor dem Park?
Die Mi’gmaq und ihre Vorfahren nutzten das Gebiet seit Tausenden von Jahren. Ab dem 18. Jahrhundert kamen Kabeljauhändler. anglonormannische, irische, schottische, französisch-kanadische und amerikanische Familien ließen sich nieder, um vom Fischfang zu leben. Aus diesem Zusammenleben entstand eine Kulturlandschaft zwischen Land und Meer.
Einen Eindruck davon geben die Kulturstätten im Park. Im Fischerdorf Grande-Grave steht das Kaufhaus Hyman & Sons. Im Haus Blanchette, das älter als ein Jahrhundert ist, zeigen Führer in historischen Kostümen das Leben in der Küche. In Anse-Blanchette erklären Mitarbeiter, wie Kabeljau getrocknet und gesalzen wurde. Die unterirdischen Befestigungen von Fort Peninsula zeigen militärische Praxis neben einer Kanone. Dazu gehören der Leuchtturm von Cap-Gaspé, die anglikanische Kirche Peter’s Church und die Friedhöfe.
Auf dem Weg Les Parages gehen Sie an Feldern und Apfelbäumen historischer Familien, am Kaufhaus Hyman & Sons und an Anse-Blanchette vorbei. Der Weg ist 2 Kilometer lang und braucht etwa eine Stunde. Eine historische Sammlung zeigt wiederhergestellte Innenräume von Heimathäusern. Die Parkverwaltung erinnert mit Projekten an die Familien, die ihr Land abgeben mussten.
Wo übernachten Sie im Park?
Im Park können Sie auf Campingplätzen im Nord- und Südsektor zelten, die Strom und Wasser bieten. Wer weiter ins Hinterland will, nutzt die Backcountry-Plätze für Zelte und Schutzhütten, die Sie reservieren müssen. Außerdem gibt es drei besondere Unterkünfte:
- oTENTik: halb Zelt, halb Hütte, fertig eingerichtet, ohne Aufbau.
- micrOcube: Zimmer für zwei im Wald, mit Ausstattung wie im Hotel.
- Ôasis: erhöhte, tropfenförmige Unterkunft mit Meerblick im Nordsektor.
Hunde sind an der Leine erlaubt, nur nicht in Gebäuden. Wasser aus Leitungen und Bächen im Park kann ungenießbar sein, nehmen Sie deshalb eigenes Trinkwasser mit.
Wie kommen Sie hin?
Der Park liegt am Ende der Route 132, die Sie entlang der Küste der Gaspé-Halbinsel befährt. Die Anfahrt ist lang, planen Sie deshalb besser mehrere Nächte ein statt eines Tagesausflugs. Der Flughafen Michel-Pouliot in Gaspé liegt 43 Kilometer vom Südeingang entfernt. Buslinien wie Orléans Express fahren Städte in Québec an, zudem gibt es regionalen Nahverkehr.
Der Südsektor hat seine Einfahrt am Boulevard de Grande-Grève, der Nordsektor am Boulevard de Cap-des-Rosiers. Allgemeine Hinweise zum Land stehen auf der Seite Kanada. Für die Einreise beachten Sie die Einreiseregeln mit eTA. Die Reisezeit planen Sie anhand der besten Reisezeit für Nordamerika; Wale sehen Sie im Sommerhalbjahr. Nach Québec gelangen Sie über Québec und Montréal. Im Osten Kanadas lohnt sich außerdem ein Abstecher zum Gros-Morne-Nationalpark oder in den Fundy-Nationalpark. Eine Übersicht bietet die Seite zu Ostkanada.
Wo liegt der Forillon-Nationalpark?
An der Nordostspitze der Gaspé-Halbinsel in Québec. Man erreicht ihn über die Route 132, der Flughafen Gaspé ist 43 Kilometer vom Südeingang entfernt.
Wie groß ist der Park?
Rund 245 Quadratkilometer. Davon sind 97 Prozent von Wald bedeckt, dazu kommen Klippen, Seen und ein Meeresstreifen.
Welche Wale sehen Sie?
Sechs Arten besuchen die Gewässer regelmäßig, darunter Buckelwal, Blauwal, Finnwal, Zwergwal, Weißseitendelfin und Hafenschweinswal.
Wie lang ist der längste Wanderweg?
Les Lacs mit 37,2 Kilometern hin und zurück, gefolgt von Les Crêtes mit 33,2 Kilometern. Beide sind schwer und dauern rund 13 bis 14 Stunden.
Gibt es Rettungsschwimmer?
Nein. An keinem Strand des Parks gibt es Rettungsschwimmer, Baden geschieht auf eigene Verantwortung.
Wo übernachten Sie?
Auf Campingplätzen im Nord- und Südsektor, an Backcountry-Plätzen oder in oTENTik, micrOcube und Ôasis.
Weitere Küstenziele im Osten Kanadas finden Sie am Cabot Trail und im Kouchibouguac-Nationalpark.
Passend dazu: Mingan-Archipel-Nationalpark.
