Kanada ist das zweitgrößte Land der Erde und ein Sehnsuchtsziel für Naturreisende: die Rocky Mountains mit Banff und Jasper, die Pazifikinsel Vancouver Island, die frankophonen Städte Québec und Montréal und die endlose Wildnis von Yukon und Arktis. Dieser Überblick zeigt Ihnen die großen Regionen und die beste Reisezeit.
Die Regionen im Überblick
Natur & Rockies
Beste Reisezeit
Einreise & eTA
Häufige Fragen
Kanada steht für Weite und Wildnis in Reinform. Zwischen Atlantik und Pazifik erstrecken sich sechs Zeitzonen, unzählige Seen, dichte Nadelwälder und einige der schönsten Gebirgslandschaften der Welt. Gleichzeitig gehören Kanadas Städte regelmäßig zu den lebenswertesten des Planeten. Wer zum ersten Mal reist, entscheidet sich meist für den Westen mit den Rocky Mountains oder für den kulturell geprägten Osten.
Die Regionen Kanadas im Überblick
Kanada gliedert sich für Reisende in vier große Räume:
- Westkanada & die Rockies — British Columbia und Alberta mit Banff, Jasper, dem Lake Louise und der lebendigen Stadt Vancouver. Die klassische Naturregion.
- Vancouver Island & die Pazifikküste — Regenwald, Wale, die Hauptstadt Victoria und wilde Strände.
- Ostkanada — Toronto und die Niagarafälle, das frankophone Québec mit Montréal und Québec City, dazu die maritimen Provinzen am Atlantik.
- Der hohe Norden — Yukon, Nordwest-Territorien und Nunavut mit Nordlichtern, Tundra und arktischer Tierwelt.
Die spektakulärsten Landschaften bündeln wir im Bereich Nationalparks & Natur, die großen Städte unter Städte & Metropolen, und die schönsten Autorouten wie die Fahrt durch die Rockies finden Sie bei den Roadtrips & Rundreisen.
Warum sind die Rocky Mountains so berühmt?
Die kanadischen Rockies vereinen auf engem Raum türkisfarbene Gletscherseen, schneebedeckte Gipfel, Wasserfälle und eine reiche Tierwelt mit Elchen, Bären und Bergziegen. Der Icefields Parkway zwischen Banff und Jasper gilt als eine der schönsten Panoramastraßen der Welt. Der türkise Farbton der Seen wie Moraine Lake und Lake Louise entsteht durch feines Gesteinsmehl, das die Gletscher ins Wasser tragen. Mehr zu Parks und Landschaften lesen Sie im Natur-Hub.
Wann ist die beste Reisezeit für Kanada?
Die Hauptsaison liegt im Sommer von Juni bis September, wenn die Nationalparks schneefrei und die Tage lang sind. Für die Nordlichter im Norden eignen sich die dunklen Monate von September bis März. Der „Indian Summer“ mit seiner leuchtenden Herbstfärbung ist im Osten Ende September bis Mitte Oktober besonders reizvoll. Wintersportler kommen von Dezember bis März in Whistler und den Rockies auf ihre Kosten. Eine regionale Übersicht bietet die Reiseplanung.
Wie reisen Sie nach Kanada ein?
Für touristische Flugreisen bis zu sechs Monaten benötigen deutsche, österreichische und Schweizer Reisende kein Visum, sondern eine elektronische Reisegenehmigung namens eTA, die vor dem Abflug online beantragt wird. Nötig ist ein gültiger Reisepass. Die Details erklären wir in der Reiseplanung & Service.
Was Sie hier künftig finden
Dieser Kanada-Hub wächst zu einem vollständigen Regionen-Führer. Vorgesehen sind eigene Seiten zu Westkanada und den Rockies, zu Vancouver Island, zu Ostkanada mit Toronto, Montréal und Québec sowie zum hohen Norden. Aktuelle Meldungen finden Sie im Magazin.
Wie viel Zeit sollte ich für die Rockies einplanen?
Für Banff, Jasper und den Icefields Parkway sollten Sie mindestens fünf bis sieben Tage einplanen. Wer zusätzlich Vancouver und Vancouver Island sehen möchte, kommt schnell auf zwei bis drei Wochen.
Spricht man in ganz Kanada Englisch?
Kanada ist offiziell zweisprachig. In den meisten Provinzen dominiert Englisch, in Québec ist Französisch Amtssprache und Alltagssprache. Mit Englisch kommen Sie aber im ganzen Land gut zurecht.
Sind Begegnungen mit Bären gefährlich?
In vielen Nationalparks leben Schwarz- und Grizzlybären. Mit einfachen Regeln — Abstand halten, Lebensmittel sicher verstauen, in Gruppen wandern — sind Begegnungen selten gefährlich. Die Parkverwaltungen informieren vor Ort.
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