Geschichte, Ureinwohner & Kultur
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Nordamerika-Reiseführer

Geschichte, Ureinwohner & Kultur

Nordamerikas Kultur reicht von den Ureinwohnern und den Hochkulturen der Maya und Azteken über die Kolonialzeit bis zur heutigen Vielfalt aus Sprachen, Küchen und Musikstilen. Dieser Überblick führt Sie durch die großen Epochen und Kulturthemen des Kontinents und zeigt, wie Geschichte bis heute das Reiseerlebnis prägt.

Wer Nordamerika versteht, reist bewusster. Hinter Skylines und Nationalparks steht eine tiefe Geschichte: Sie beginnt lange vor der Ankunft der Europäer mit den indigenen Völkern und den großen Zivilisationen Mesoamerikas und reicht bis zur modernen Einwanderungsgesellschaft, die Küche, Musik und Alltag bis heute prägt.

Die Ureinwohner Nordamerikas

Lange vor den Europäern besiedelten hunderte indigener Völker den Kontinent — von den Puebloan-Kulturen im Südwesten der heutigen USA über die Völker der Great Plains bis zu den First Nations und Inuit im hohen Norden Kanadas. Ihre Spuren sind bis heute sichtbar: in den Felswohnungen von Mesa Verde, in Reservaten und Kulturzentren und in der lebendigen Kunst und Sprache. Reisende begegnen diesem Erbe respektvoll — es ist Teil einer lebendigen Gegenwart, nicht bloß Vergangenheit.

Maya, Azteken und die präkolumbischen Hochkulturen

Im Süden entstanden einige der bedeutendsten Zivilisationen der Menschheit. Die Maya errichteten in Yucatán und Guatemala Städte wie Chichén Itzá und Tikal mit Pyramiden, Schrift und einer erstaunlich präzisen Astronomie. Die Azteken beherrschten von Tenochtitlán aus — dem heutigen Mexiko-Stadt — ein weites Reich. Diese Stätten gehören zu den eindrucksvollsten Reisezielen in Mexiko und der Region Zentralamerika.

Entdeckung, Kolonialzeit und Staatswerdung

Mit der Ankunft der Europäer ab 1492 begann eine Epoche tiefgreifenden Wandels: spanische Kolonien im Süden, französische und britische im Norden, die Gründung der Vereinigten Staaten und Kanadas. Diese Geschichte erklärt die sprachliche Teilung des Kontinents in einen englisch-, französisch- und spanischsprachigen Raum und prägt bis heute Architektur, Recht und Identität der Länder.

Küche und Musik: die lebendige Kultur

Nirgends ist Kultur zugänglicher als über Küche und Musik. Die kulinarische Landkarte reicht von Tex-Mex und echter mexikanischer Küche über das Barbecue der Südstaaten und die Cajun-Küche Louisianas bis zum kanadischen Ahornsirup. Musikalisch schenkte der Kontinent der Welt Jazz und Blues aus New Orleans, Country aus dem Süden und den Reggae der Karibik. Wo Sie diese Kultur erleben, verraten die Städte-Seiten.

Einwanderung und Feste im Jahreslauf

Nordamerika ist bis heute vom Zuzug aus aller Welt geprägt. Aus dieser Einwanderungsgeschichte erwuchs eine Gesellschaft der Vielfalt, die sich in Stadtvierteln wie Little Italy oder Chinatown ebenso zeigt wie in der Musik und der Küche. Wer die Kultur hautnah erleben möchte, plant seine Reise am besten um ein Fest herum: Thanksgiving und Halloween in den USA, den farbenfrohen Día de los Muertos in Mexiko oder den Karneval von New Orleans, den Mardi Gras. Solche Feste öffnen einen unmittelbaren Zugang zur Seele des jeweiligen Landes.

Was Sie hier künftig finden

Der Kultur-Hub wächst zu einem eigenen Wissensbereich mit Seiten zu den Ureinwohnern, den präkolumbischen Hochkulturen, der Entdeckung und Kolonialzeit, den Sprachen und der Bevölkerung sowie zu Küche und Musik. Aktuelle Kultur- und Event-News lesen Sie im Magazin.

Reisetipp Planen Sie Zeit für Museen und Kulturzentren ein — etwa das Nationalmuseum für Anthropologie in Mexiko-Stadt oder indigene Kulturzentren in den USA und Kanada. Sie machen die Geschichte hinter den Sehenswürdigkeiten erst verständlich.
Wo kann ich die Kultur der Ureinwohner respektvoll erleben?

In vielen Nationalparks, in Kulturzentren und Museen sowie bei von indigenen Gemeinschaften selbst angebotenen Führungen. Achten Sie auf offizielle Angebote und respektieren Sie vor Ort geltende Regeln und Fotografier-Verbote.

Welche Maya-Stätten sind am eindrucksvollsten?

Chichén Itzá und Tulum in Mexiko sind am bekanntesten und gut erreichbar; Tikal in Guatemala liegt spektakulär im Dschungel. Weniger überlaufen sind Uxmal und Cobá. Details finden Sie im Mexiko-Hub.

Welche Sprachen spricht man in Nordamerika?

Vor allem Englisch, in Québec und Teilen Kanadas Französisch und in Mexiko sowie Zentralamerika Spanisch. Dazu kommen zahlreiche indigene Sprachen, die vielerorts bewahrt und wiederbelebt werden.

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